Geschichte
auf den Internetseiten des
 Sportfischereiverein Elkenroth e.V.
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Martins Peter beim Pflügen im Weihergelände
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Die Geschichte des Elkenrother Weihers besteht schon lange. Ursprünglich gab es in dem Gebiet zwischen Elkenroth und Weitefeld 6 Weiher.

Der Muhl-, Mittel und Hachenburger- Weiher verdankt seine Entstehung im Jahr 1439 dem Landgraf Ludwig von Hessen, damals Lehnsherr des Grafen Dietrich von Sayn. Sie wurden im Jahre 1550 an die Abtei Marien-statt verkauft, diese ließ drei Klosterweiher dazu anlegen. Im Jahre 1803 gingen die sechs Gewässer nach der Säkularisierung in nassauischen Besitz über und wurden 1809 zum größten Teil der Gemeinde Weitefeld und zum kleineren Teil der Gemeinde Elkenroth überlassen.

Die Sage schwebt über den oft sturmgepeitschten Wassern. Die Kirchbücher zu Daaden und Gebhardshain wissen auch von Unglücksfällen zu berichten, die sich an den nebelverhangenen Ufern tragisch vollendeten. Der durchfließende Elbbach hatte seit jeher einen reichen Bestand ab Hechten und Barben mitgeführt. Den passionierten Anglern war ihre Freude aber schon lange verleidet.

Maria Katharina, seines des Johannes Heinrich Schneider hinterlassene Tochter, von Neunkausen gebürtig, von Lautzenbrücken bei Kirburg, eine unverheiratete Person, ist am Sonntag Morgen im Jahre 1799 in die Weitefelder  Weiher gegangen, um sich der Blut-Igel zu bedienen, hat aber unvorsichtig sich alleine dieser Kur bedient, und eine solche Menge dieser Blut-Igel angelassen, daß sie den Geist aufgegeben und tot bei den Weihern liegen geblieben, und sofort nach Gerichtlicher Untersuchung in Weitefeld nach Nisterberg gefahren, von wo dann sie am 7. Juli 1799 daher zu Daaden begraben wurde. (Totenregister der ev Gemeinde Daaden)

1820 wurde mit geldlicher Beihilfe der Bezirksregierung in Koblenz die Dämmer der sechs Weiher auf der Hochfläche zwischen Elkenroth und Weitefeld durchstochen, durch die Trockenlegung der Gewässer entstand mehr als 300 Morgen wertvolles Wiesenland. Allein die zunehmende Verseuchung der sechs Fischweiher bot einen Grund das Gelände nützlicheren Zwecken zuzuführen.

Im Jahre 1959 wurde durch den Bürgermeister Stefan Brenner die Idee aufgegriffen den Mittelweiher wieder herzustellen. Im Jahre 1962 legte die Ortsgemeinde Elkenroth den Elkenrother Weiher an, der der hauptsächlich der Fischerei, den Anglern und der Nah-Erholung dient.

Bis in Jahr 1988 hatte der Sportfischereiverein Betzdorf den Elkenrother Weiher gepachtet.

Im Jahre 1986 wurde die Idee aufgegriffen hier in der Ortsgemeinde Elkenroth einen Ortsansässigen Fischereiverein zu gründen. Am 03.07.1987 wurde dann der Sportfischereiverein Elkenroth gegründet. Federführend bei der Gründung waren Karl Lück und Joachim Lehnhäuser. Da es sich um einen Ortsansässigen Verein handelte, wurde im Jahre 1988 der Pachtvertrag mit dem Sportfischereiverein Elkenroth e. V. geschlossen. Hier muss erwähnt werden das erst ein langer Weg beschritten werden musste bis der Pachtvertrag zustande kam.

Im Jahre 1989 wurde dann mit der Planung der Fischerhütte (Johanneshütte) begonnen. Nach dem einige Hürden genommen werden mussten, erhielt der Verein am 12.09.1991 endlich die ersehnte Baugenehmigung. Im August 1993 wurde die Fischerhütte dann fertiggestellt. Ebenfalls im Jahr 1993 wurde im hinteren Teil des Gewässers eine Schilf-Zone angelegt, die einzig und alleine den Wasservögeln zur Aufzucht ihrer Jungvögel dient.

1994 wurde der Bau eines Lehrpfades, sowie 1995 der Bau eines Biotops verwirklicht. Schulklassen und weitere Gruppen nutzen zum Anschauungsunterricht  diese Einrichtungen sehr gerne. 

Leider wurde im Jahre 1997 eine Hochwasserentlastungsanlage auf Drängen der Bezirksregierung gebaut und der Wasserspiegel um 1 Meter abgesenkt, wo durch die angelegte Schilf-Zone trocken gelegt wurde und somit verschwand.

Im Jahre 2002 wurde die Johanneshütte an das Öffentliche Stromnetz angeschlossen. Die Einbringung der 900 Meter langen Zuleitung erfolgte in Eigenleistung durch die Vereinsmitglieder.

Im Sommer 2003 schaffte der Verein auf Grund der anhaltenden Hitzewelle einen großen Elektro-Schaufelradbelüfter an um den Sauerstoffgehalt besonders in den Sommermonaten zu verbessern.

Seit 2008 finden in der Johanneshütte regelmäßig Vorbereitungskurse zum erlangen der Fischerprüfung statt.

2011 Der Beobachtungsstand den der Verein im Jahre 2001 errichtete musste aus Sicherheitsgründen abgerissen werden. Den unliebsame Zeitgenossen sägten die Leiter des Hochstandes  immer wieder an.

2014 Wurde der Elkenrother Weiher abgefischt. Nach 12 Jahren in dem das Gewässer bespannt war, wurde zum erstauen aller, ein hoher Raubfisch bestand festgestellt und dem Gewässer entnommen. Die Friedfisch arten wurden unmittelbar zurück in das Gewässer gesetzt. Gleichzeitig erfolgte ein Neubesatz mit Karpfen, Schleien, Rotaugen, Rotfedern sowie kleinere Hechte und Zandern.

2016 Leider muss unser Verein feststellen, das die Hinterlassenschaften der Gäste und Besucher in den letzen Jahren besonder deutlich zugenommen haben. Auch zahlreiche Hundebesitzer kommen der Verpflichtung des beseitigen von Hundekot ihrer Vierbeiner leider nicht nach. Der Verein ist zwar stehts bemüht die Sauberkeit am Gewässer zu gewährleisten, stößt aber Mittlerweile an seine Grenzen. Jedem Besucher des Elkenrother Weihers sollte bewusst sein, das der Elkenrother Weiher vom Sportfischereiverein Elkenroth e.V.  gepachtet ist..  Es müsste daher laut unserer Auffassung,  jedem Besucher einleuchten, das man als Gast des Elkenrother Weihers sich auch wie ein Gast benimmt und es Selbstverständlich sein sollte das man seinen mitgebrachten Müll wieder mit nach Hause mitnimmt. Denn die Entsorgung sowie das ständige Aufsammeln durch die Mitglieder ist nicht nur Zeitaufwendig sondern auch kostenintensiv. Auch im Jahre 2016 wurde der Parkplatz vor der Fischerhütte vom Verein instandgesetzt,

2017 Die Berichterstattungen bezüglich Elkerother Weiher in der Heimischen Presse, bestätigen dem Verein zwar dessen gute Arbeit im Natur- und Umweltschutz ,.doch Leider werden aber die nativen Aspekte all zu oft  ignoriert. .Es sieht zwar alles auf den Bildern schön aus, doch wer all die Intensive Pflegeleistung erbringt wird leider oft vergessen. Im Jahr 2017. musste leider wieder eine Instandsetzung des Parkplatzes auf Grund zahlreicher Löcher erfolgen,